Die Zeller heißen Wolkenstierer, weil sie angeblich in einer Trockenzeit mit Stöcken die Wolken zum Abregnen bringen wollten.
Im Volksmund wird der Kohlberg wegen des einstigen Schmuggels von Zucker über die von 1792 bis 1810 am Bergfuß verlaufende Grenze zwischen Bayern und Preußen auch „Zuckerhut“ genannt.
Klapperschlangen sind berühmt für ihre Schwanzrassel, mit der sie bei Gefahr Geräusche machen. Es gibt 29 Arten, die ausschließlich auf dem amerikanischen Kontinent leben.
Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück.
Im Jahr 1133 wurde das Kloster Waldsassen von Markgraf Diepold III. mit Mönchen aus dem thüringischen Kloster Volkenroda gegründet.
Bei der „Fichtelgebirgsperle“ handelt es sich um eine regionale Kartoffelsorte. Das Fichtelgebirge zählt zu den ältesten Kartoffelanbaugebieten Deutschlands.
Bei Otto Schemm handelt es sich um einen oberfränkischen Mundartschriftsteller, der hauptberuflich Rektor der Volksschule Arzberg war.
Eine besondere Stellung unter den Fichtelgebirgsgläsern nahmen ab Mitte des 17.Jahrhunderts die „Ochsenkopfhumpen“ mit der Darstellung des gleichnamigen, zweithöchsten Berges im Fichtelgebirge (1024m) ein.
Durch die europäische Hauptwasserscheide, die durch das Fichtelgebirge verläuft, floss das Wasser nun nicht mehr über den Main in die Nordsee, sondern über den Fichtelsee in das Schwarze Meer.
Der Ort Nagel zeichnet sich seit ein paar Jahren durch seine Kräutergärten und seine zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Kräuter und ihre vielfältige Nutzung aus.
Der Bhalter (Behalter, Behälter) ist ein vom 16. bis in das 20.Jhdt hinein für das Fichtelgebirge besonders typisches Möbelstück. Es diente ausschließlich der Aufbewahrung von Lebensmittelvorräten.
Georg Dientzenhofer erbaute den barocken Zentralbau von 1685 bis 1689 auf dem Grundriss eines Kleeblattes. Er symbolisiert die Heilige Dreifaltigkeit: drei Hauptaltäre, drei große und drei kleine Rundtürme
Das Platinfeuerzeug, auch Döbereiner-Feuerzeug genannt, ist eines der ersten modernen Feuerzeuge. Es wurde 1823 von Johann Wolfgang Döbereiner aus dem Fürstenberger Feuerzeug weiterentwickelt und bis etwa 1880 vertrieben.
Der Inflektiv, der Verben auf ihren Wortstamm reduziert, wird scherzhaft auch als Erikativ bezeichnet. Es ist benannt nach Dr. Erika Fuchs (1906 – 2005), der Übersetzerin und Chefredakteurin des Micky-Maus-Magazins. Sie lebte 50 Jahre lang in Schwarzenbach a.d.Saale.
Rund um den See stehen Granitsäulen mit Poesie. Es handelt sich hierbei um den Text „stundenbuch“ von Eugen Gomringer, dem Begründer der Konkreten Poesie.
Kriecher und Decker sind häufig das Markenzeichen bäuerlicher Baukultur im Fichtelgebirge. So werden die Bretter bezeichnet, die Schuppen und Scheunen von außen verkleiden: der Kriecher wird auf ein Lattengerüst genagelt, die dabei entstehenden Fugen dichtet der Decker ab.
Unter der Überschrift „WE WANT YOU. Werner gesucht!“ suchte die Kampagne 2019 nach einem Darsteller, der zwischen 35 und 55 Jahre alt und fröhlich war. Außerdem sollte er Dialekt sprechen.
Um 1647 begannen in Pilgramsreuth Hans Rogler und andere Bauern systematisch mit dem Feldanbau der Kartoffel. Noch heute erinnert uter anderem das "Kartoffeldenkmal" vor der Pilgramsreuther Kirche daran.
Die Porzellansammlung des Porzellanikons ist einzigartig in Europa. Sie umfasst etwa 200.000 Objekte vom 18. Jahrhundert bis in die Jetztzeit, wobei der Schwerpunkt der Sammlung auf den industriell hergestellten Produkten des 19. bis 21. Jahrhunderts liegt.
Jean Paul betätigte sich als Wetterprophet, indem er Wetterfrösche im Glas hielt, Fliegen züchtete und seine Prognosen quartalsmäßig festhielt.
Alle Fragen müssen beantwortet sein, bevor man das Quiz abschließen kann.